| Vorwort
von Herrn Konstantin Wecker
Flintsbach, 15.01.98
Immer wieder, wenn ich von der manchmal so überschäumenden
Lebensfreude Anettes angesteckt werde, meistens bei Konzerten im Heidelberger Raum, wenn
sie das Publikum geradezu animiert, gefälligst begeistert zu sein, oft von ihrem
Ehrenplatz auf der Bühne herab, immer dann beginne ich diese windschlüpfrigen,
fehlerlosen, geschniegelten, und gnadenlos durchgestylten coolen Beauties zu bedauern.
Ihnen fehlt genau die Aura, die Anette umgibt. Sie können nur glänzen, nicht strahlen.
In diesem Buch geht es auch um ein Strahlen von innen. Um Lust. Und Sex. Und wenn man
nicht nur glänzen will, sondern auch noch was zu sagen hat siehe da, schon beginnt
einen Ungewohntes zu fesseln und Fremdes wird plötzlich ganz vertraut.
Die ungekünstelte Selbstverständlichkeit dieses Bildbands würde ich manchem ähnlichen
Produkt wünschen.
Kein Schielen auf große Kunst, kein Schielen auf Voyeurismus man spürt den Spaß
bei den Fotosessions und die Vorfreude darauf, an diesem Spaß auch andere teilhaben zu
lassen.
Ein wunderbar echtes und unkomplizierteres Buch.
Konstantin Wecker
(Beirat im BiBeZ e.V.) |